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Steuern / Einkommensteuer 
Montag, 18.11.2019

Steuerliche Behandlung von Tätigkeiten im Rahmen einer ambulanten Kranken- bzw. Altenpflege

Die Oberfinanzdirektion Frankfurt hat zur einkommensteuerlichen Behandlung von Tätigkeiten im Rahmen einer ambulanten Kranken- bzw. Altenpflege Stellung genommen (Az. S-2246A – 023 – St21).

Die Einkünfte aus einer ambulanten Kranken- oder Altenpflege sind der selbständigen Tätigkeit zuzuordnen, wenn es sich um einen „ähnlichen Beruf“ im Sinne des Einkommensteuergesetzes in Form einer ähnlichen heilberuflichen Tätigkeit handelt. Wenn primär Hilfeleistungen für die gewöhnliche und regelmäßig wiederkehrende Verrichtung des täglichen Lebens erbracht werden, liegt hingegen keine heilberufliche Tätigkeit vor. In solchen Fällen handelt es sich um gewerbliche Tätigkeiten.

Zur einkommensteuerlichen Behandlung der Einkünfte sind bei selbständigen Tätigkeiten folgende Kriterien zu beachten:

  • Vergleichbarkeit der Ausbildung und der gesetzlichen Bedingungen an die Berufsausübung,
  • Vergleichbarkeit der ausgeübten Tätigkeiten (z. B. Leistungen der häuslichen Krankenpflege, Leistungen der häuslichen Pflegehilfe, Leistungen bei der Unterstützung im Alltag durch sog. Senioren-Assistenzen).

Möglich ist auch die Aufteilung gemischter Tätigkeit in einen gewerblichen und einen freiberuflichen Teil.

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